Book on Demand (Teil 2)


Book on Demand (Teil 2 – Eine Frage des Formats)

Sowohl für erfahrene Buchersteller als auch Neuankömmlinge stellt die Möglichkeit des Book on Demand einen nicht zu unterschätzenden wirtschaftlichen Faktor dar. Bücher werden nämlich erst dann produziert, wenn diese bestellt werden. Keine Mindeststückzahlen oder horrende Bücherberge, welche sich bei etwaigen Erstabnahmen in den eigenen 4-Wänden bis zur Decke stapeln und dann erst an die Leserschaft gebracht werden müssen. Ist der Entscheid für einen Book on Demand Anbieter gefallen, zählt die Unsicherheit bei der Wahl des passenden Formats zu den Anfangsproblemen vieler frischgebackener Schreiberlinge. Größen- und Seitenverhältnisse, kleine, große und mittlere quadratische Möglichkeiten und zunächst etwas kryptische Angaben wie 13,5 x 21,5 oder 17,0 x 17,0 lassen schnell den Überblick verlieren.

Abmessungen des Buches

Bei den Zahlen handelt es sich um die Abmessungen des Buches, welche üblicherweise in Zentimeter angegeben werden. 13,5 x 21,5 cm ist ein klassisches, aber eher kleineres Format, 21,0 x 29,7 cm gleicht dem einer DIN A44 Seite. Als Faustregel gilt: Die Formate sind immer mit Breite Mal Höhe gekennzeichnet. Als praktikabel und funktionell für den Einstieg hat sich ein Buch mit den Abmessungen 12,0 x 19,0 cm gezeigt. Es ist bei vielen Anbietern das kleinste Buchformat und wird gerne für Lyrik oder Belletristik mit überschaubarem Umfang ausgesucht. Auf den zweiten Blick bietet diese Größe aber noch mehr. Vor allem für Ratgeber ist dieses Taschenbuch in Kombination mit einem Paperback-Umschlag die ideale Größe, denn es passt in jede Hand- oder Umhängetasche, ist biegsam aber trotzdem robust und lädt zum Schmökern für zwischendurch. Als handliches Nachschlageformat zeigt es sich von seiner besten Seite. Gerade solche Printprodukte sind es doch, die nicht für irgendwelche Regale gemacht sind, sondern für unterwegs. Für alle Bücher, die als Begleiter fungieren und sowohl in Bus, Bahn und Flugzeug, aber auch auf jeder Parkbank eine gute Figur machen. Ist ein derartiges Buch geplant, ist man mit dieser Wahl mehr als gut aufgehoben.

 

 

 

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W.H.

Bin federführend, das Projekt Buchwurm ist eine ganz persönliche Herzensangelegenheit. Schreiben bedeutet für mich, sich auf Perspektiven einzulassen, Sichtweisen anderen gegenüberzustellen oder miteinander neu zu verfassen. Schreiben bedeutet aber auch, Verflechtungen von Gedanken in der Welt von heute neu zu ordnen.

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Wer schreibt hier

Wolfgang Hoi: Blogger, Zeilenmacher und Geschichtendenker.

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"Es ist mehr als nur Fantasie, die den Buchstaben innewohnt. Es ist jeder einzelne Charakter, der den Feinschliff der Verwendung erhält. In seiner Kombination unverwechselbar und konkret."

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